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Weißer Burgunder

Pinot blanc, Pinot Chardonnay, Blanc de Champagne, Auvernat Franco, Pinot Bianco, P. Grigio (It.), Feherburgundi (Ungarn), Rulandsky bile, Roci Bile (Tschechien). Grüntraubige Rebsorte der Burgunderfamilie für reife, feinfruchtige Weine. Im Weinberg häufig mit Chardonnay oder Auxerrois vermischt.
In der Pfalz bedeckt er ca.(542 ha) Rebfläche. Er ist ein alte, weiße Mutation aus der Burgunderfamilie, pikant, an Äpfel erinnernd. Edelsüß als Aperitif oder zum Nachtisch; trocken zu Fisch und leichten bis kräftigen Fleischspeisen.

Anbau
Auch die Ansprüche des Weißburgunders an Boden und Klima deuten auf die Verwandtschaft mit dem Spätburgunder hin. Diese Ansprüche sind hoch: bevorzugt werden warme, möglichst tiefgründige und kräftige Böden sowie exponierte, trocken-warme Lagen. Die Sorte bereitet im Anbau wenig Probleme und kann durch eine lange Reifezeit hohe Mostgewichte erreichen.

Ausbau/Geschmack
Der Weißburgunder präsentiert sich im Glas blass- bis hellgelb, im Duft zart und verhalten. Typisch ist sein leicht nussiges Aroma. Trocken ausgebaut passt er mit mittlerem bis kräftigem Körper und einer feinrassigen Säure zu vielen Speisen. Im Spät- und Auslesebereich werden auch Barriquefässer zum Ausbau benutzt. Zudem sind edelsüße Weine und erfrischende Weißburgundersekte in begrenzter Anzahl verfügbar.


Qualitätsgruppen


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