Deutsche Weinanbaugebiete
gehören zu den nördlichsten der Welt. Das macht sie zu etwas ganz Besonderem: Die lange Vegetationszeit und geringe Sommerhitze bescheren ihm eine weltweit berühmte Leichtigkeit und moderne Fruchtigkeit.
Alte und neue WeinanbaugebieteDie Römer brachten den Weinbau nach Deutschland. Wo sie ihre Trauben anbauten, finden sich auch heute noch wichtige Weinanbaugebiete - insgesamt dreizehn. Bis auf zwei Gebiete in den östlichen Bundesländern liegen alle im Süden und Südwesten Deutschlands und damit im Grenzbereich zwischen dem feuchtwarmen Golfstromklima im Westen und dem trockenen Kontinentalklima im Osten. Hier reifen Trauben heran, die weniger süß als ihre romanischen Artgenossinnen sind, und daher filigrane und nicht zu alkoholreiche Weine ergeben.
Neue Wurzeln für den alten Wein – deutsche Rebsorten heute
Die größten Plagen des europäischen und somit auch deutschen Weinbaus kamen im 19. Jahrhundert aus Amerika: Reblaus und Mehltau. Gegen Mehltau half Schwefelpulver, gegen die Reblaus der Import von resistenten Wurzelstöcken aus der Neuen Welt, denen man europäische Edelreiser aufpfropfte. Und so muss man sich fragen, wie deutsch deutsche Rebstöcke und -sorten sein können? Dem Namen nach gibt es einige, allen voran der Riesling, der Müller-Thurgau und der Spätburgunder. Insgesamt werden nahezu 100 Sorten auf rund 100.000 Hektar Rebfläche angebaut - 70 Prozent weiße und 30 Prozent rote Trauben. In den letzten Jahren sind rote Rebsorten und Burgundersorten stark im Kommen und klassische Rebsorten wie Riesling, Silvaner, Rivaner oder Dornfelder werden immer beliebter.
Qualitätsgruppen
...
Wie kann ich Wein optimal genießen?
Mit einem guten Korkenzieher und sauberen geruchsfreien Weingläsern.Jede Rebsorte...
Dornfelder
Ursprünglich als Deckrotwein gedacht, machte der Wein Mitte der 80er plötzlich seine eigene...